Noch immer Stemmen

Baufortschritt Samstag, 26. Jänner 2013
Diese Woche ist gar nichts passiert auf unserer Baustelle. Das Gerüst wurde auch nicht abgebaut, es liegt einfach viel zu viel Schnee. Macht aber nix. Diesbezüglich haben wir ausnahmsweise keinen Stress.
Thomi und ich haben heute den Tag wieder zum Stemmen genutzt. Langsam kommen wir dem Ende näher. Zwei drei Tage Arbeit sinds zwar noch. Aber bis die Fenster kommen ist noch etwas Zeit (Anfang März – wenn das Wetter passt).
Gestern (Freitag) haben wir uns mit dem Stukkateur für den Innenausbau/ Isolierung des Daches und die Akustikdecke getroffen. Zunächst hatten wir ja vor das selbst zu machen. Aber wir haben grobe Zweifel, dass wir das so dicht hinbekommen, dass wir den Blower Door Test bestehen können. Und dann ist es natürlich auch eine Frage der Zeit. Wenn die Profis schon zwei bis drei Wochen daran arbeiten… Fix ist nun, dass der Ausbau erst nach dem Innenputz und nach dem Ausheizen des Estrichs erfolgen kann (davor ist es zu feucht, und die Platten würden Feuchtigkeit ziehen). Das gleiche gilt für die Akustikdecke.

Lichtschiene – unsere Überlegungen

Insbesondere für Patty: Die von uns geplante Lichtschiene im Vorhaus und Badezimmer hat uns schon einige Denkaufgaben gegeben. Aber langsam kommen wir, zumindest theoretisch, zu einem Ende.
Also: Als Trägermaterial haben wir ein Profil (Laufschiene für Garagentore) ausgemacht.

Laufschiene Garagentor

Laufschiene Garagentor

Diese Schiene gibt es in den verschiedensten Längen. Vorbohren und beim KFZ Händler weiß lackieren lassen (das hält dann bombenfest und schaut perfekt aus). Dann an der Decke montieren. Wir haben uns entschieden das Profil noch im unverputzten Zustand an der Decke zu montieren, damit es dann bis zur Hälfte eingeputzt werden kann. Die Ledleiste reinkleben und eine zugeschnittene satinierte Plexiglasleiste einhängen. Fertig.
Soviel in der Theorie. Aber das könnte klappen.

So sollte es dann zum Schluss aussehen...

So sollte es dann zum Schluss aussehen…

Dach, Messen und wieder Stemmen

Montag 14.1.2013 bis Samstag 19.1.2013
Diese Woche hat sich nun doch etwas auf unserer Baustelle getan. DAS DACH IST FERTIG! Robert unser Dachdecker hat es noch vor dem großen Wintereinbruch geschafft. Jetzt liegt 20cm Schnee auf unserem niegel nagel neuen Dach. Somit kann ich euch kein Foto präsentieren. Wird aber nachgeholt :-).
Am Freitag war unser Fensterbauer vor Ort um diese für die Bestellung auszumessen. Anfang März ist es dann so weit – vorausgesetzt das Wetter spielt mit.
Bis dahin sollten wir dann mit dem Stemmen und Abdichten des Kellergeschoßes fertig sein. Arbeit für die kommenden Wochenenden also.
Ein wenig Spachteln muss ich auch noch, denn Daniel unser Polier hat sich auch einmal geirrt. Für die ÖNorm Montage der Fenster gehört der Glattstrich auch 10cm auf der Außenseite ausgeführt. Hab ich natürlich jetzt nicht gemacht… gut da muss ich dann noch mal ran, wenn es endlich mal mehr als 5 Grad hat.
Ansonsten werden wir die nächsten Wochen damit verbringen die restlichen Firmen zu finden. Estrich, Putz, Dachausbau, Akustikdecke, Küche,… Ein paar Tipps hab ich von meinem Cousin schon bekommen.
Samstag haben wir dann wieder mal mit Stemmen verbracht. Da wir nun endlich wissen wir wir unser Stiegenhaus beleuchten, haben wir nun dieses gestemmt. Für die „direkte“ Stiegenbeleuchtung hatten wir Gott sei Dank noch den Dosenbohrer, da gehts eindeutig schneller und die Ecken sind dann schnell rausgestemmt. Es wird eindeutig Zeit, dass sie eine Hilti für Frauen entwickeln – ein bisschen leichter und handlicher. Das Vieh ist einfach so schwer und bockig. Aber es ist vollbracht.

Für die Stiegenbeleuchtung haben wir nun zwei Varianten gewählt. Die Treppe entlang werden wir mit Einbauspots arbeiten. Und das Plateau beleuchten wir mit zwei Wandleuchten (an der Seite angebracht). Die Spots werden in Halogen ausgeführt, da die Wandleuchten die uns gefallen auch mit Halogen arbeiten und das LED-Licht und Halogen so unterschiedlich ist, dass wir es auf so engem Raum nicht mischen wollen.

Entholzer, Ofenbauer, Installateur

Freitag 11. Jänner 2013 und Samstag 12. Jänner 2013
Es ist nun wirklich kalt geworden. Die Baustelle ist eingeschneit, aber es gibt immer was zu tun! Am Freitag haben wir uns mit dem neuen Betreuer der Fa. Entholzer getroffen. Ein paar Unklarheiten gab es noch zu besprechen. Bei der Eingangstüre hat sich etwas verändert, da wir keinen Überleger legen konnten  – da hat uns unser Architekt ein Ei gelegt, und wir haben uns nun doch gegen die verdeckten Beschläge entschieden. War ein langer Kampf. Unsere Fensterelemente sind einfach zu groß und der Fensterbauer traut sich nicht so recht drüber. Nun ja – und wieder einmal siegt die Technik über die Ästhetik.

Am Samstag haben wir uns mit unserem Ofenbauer auf der Baustelle getroffen. Wir werden einen kleinen Kachelofen bekommen, in weiss, mit Kacheln und teilweise verputzt. Die Form ganz reduziert kubistisch, mit einem kleinen Sichtfenster. Wir haben uns vor allem für ein kleines Sichtfenster entschieden, da dieses kaum Reinigungsarbeit macht (haben bei Freunden schon sehr verschmutzte, riesige Fenster gesehen, welche nur unter massiven Verrenkungen zu reinigen sind).
Da wir eine Wohnraumlüftung haben, müssen wir uns jetzt schon um das Rohr für die Luftzufuhr von Aussen kümmern. Da gibt es wieder einiges zu Stemmen, denn das Rohr muss einen Druchmesser von 150 mm haben. Auch beim Bodenaufbau gibt es einiges zu beachten – also nur Vollbeton, sonst nix. Vor allem darf keine Dämmung im Estrich verarbeitet sein, denn so ein Ofen hat doch eine Menge Gewicht.

Schnelle Ideenskizze damit der Ofenbauer auch weiss was wir uns so vorstellen

Ideenskizze

Mit dem Installateur haben wir uns auch getroffen. In der Hoffnung nun endlich alle nötigen Stemmarbeiten für die Installation zu fixieren. Da waren wir leider nur bedingt erfolgreich. Wir haben uns für Unterputzamaturen entschieden, da gibt es aber scheinbar unzählige Unterputzvarianten… also was zu stemmen ist, ist erst klar, wenn wir die fixiert haben. Und derzeit ringen wir noch um die Preise, denn über Reuters-Badshop wären manche Dinge doch im 30 Prozent billiger, aber es ist nicht leicht herauszufinden, was wir wirklich alles benötigen um die Sache dann auch zum Laufen zu bringen. Da fehlt uns leider der Installateur in der Familie – einer mit Zeit und Geduld. Mal schaun wie wir das zur Zufriedenheit lösen.

Die Stiegenhausbeleuchtung haben wir nun endlich fixiert und auch schon angezeichnet. :-). Im Badezimmer haben wir uns auch noch etwas einfallen lassen um unsere innenliegende Toilette im EG mit etwas Tageslicht zu versorgen. Jetzt muss Thomi all diese Ideen nur mehr mit der Flex verwirklichen. Also mal wieder Löcher in die Wände schneiden – juhu.

Kleinkram

Donnerstag 3.1.2013 bis Samstag 5.1.2013
Donnerstag war wieder einmal Tag der Planung. Zwei Termine mit Küchenplaner (Olina & Dan – Küchen) und ein weiterer Besuch in einem Fliesenstudio. Bin gespannt, was uns die Küche dann tatsächlich kosten wird, die Schätzungen und Angebote die wir bis dato haben ( Tischler) sind eindeutig jenseits der von uns gesetzten Grenzen. Bei den Fliesen sind die Spannen wohl auch enorm. Wir werden sehen, wofür wir uns dann entscheiden….
Freitag hat sich Thomi mal ausschließlich mit der Steuerung für unser Licht- und Jalousinsystem beschäftigt. Wenn ich ihn so fluchen höre, dann nehme ich an, dass Siemens Logo nicht ganz so selbsterklärend ist 🙂 .
Samstag war dann wieder einmal Arbeitstag. Nach einem Treffen mit unserem Elektriker um noch einige Details zu besprechen haben wir auf der Baustelle einigen Kleinkram erledigt. Schließlich müssen wir das laue Wetter nutzen. Ich habe also den Glattstrich für die Ö-Norm Montage der Fenster gemacht und Thomi hat unseren Technik-Versorgungsschacht mit Klebespachtel verputzt.
Zusätzlich haben wir ein wenig über unsere Hanggestaltung sinniert, uns mit unserem Nachbarn abgesprochen und das obere Fenster verhüllt, damit der viele Regen eher draußen bleibt und unser Dachgschoss nicht davonschwimmt.

Fliesensuche

Heute haben wir die Zeit genutzt und mal zwei Fliesengeschäfte besucht. Da die Entscheidung für einen Fliesenleger zum Teil von der Größe der Fliesen abhängt und auch die Dehnfugen des Estrichs sich am Fliesenformat orientieren sollen wird es Zeit sich für welche zu entscheiden.
Zusätzliche Herausforderungen: die Fliesen für die Terrassen sollen das gleiche Format und idealer Weise auch den gleichen Farbton haben wie die Innenraumfliesen.
Ausserdem möchten wir die Fliese im ganzen Haus durchziehen – also sie muss in quadratischem (60×60) und rechteckigem Format (30X60) zu bekommen sein.
Die Richtung ist also festgelegt, dass wir eine Fliese in beige/ sandton haben wollen ist auch bereits klar. Es geht also um Nuancen.