installieren, verputzen, aufmauern

Baufortschritt, Sonntag 24.3. bis Dienstag 26.3.2013
Die Zeit sitzt uns im Nacken und die Tage sind derzeit äußerst ermüdend. Darum ein zusammenfassender Blogeintrag.
Sonntag, den Palmsonntag (der Herr möge uns verzeihen), haben wir auf der Baustelle verbracht. Da wir zumindest die Sonntagsruhe der Nachbarn nicht stören wollten, haben wir uns auf leise Arbeiten verlegt. Ich habe die Garage leer geräumt. Unglaublich was sich da so ansammelt. Vor allem hatten wir das ganze Bauholz drinnen gelagert. Und da der Putzer freie Bahn braucht habe ich all das Holz und anderes Zeugs wieder rausgeräumt. Mal schauen, wie lange es auf der Terrasse bzw. vor dem Eingang liegen bleiben darf. Thomi hat den Sonntag damit verbracht unsere Lüftungsrohre abermals auszugraben, die Perimeterdämmung wegzuschneiden – damit endlich eine adäquate Abdichtung möglich wird. Hoffen wir, dass es jetzt endlich klappt.
Den Montag haben wir damit verbracht beim Bauhaus einzukaufen (das hat länger gedauert als geplant – weil wir das ein wenig planlos angegangen sind) und zwei unserer Toiletten einzumauern. Da wir das natürlich auch das erste Mal gemacht haben, und das Internet nicht so viele hilfreiche Tipps dafür parat hatte, hat das doch ein wenig gedauert. Aber wir haben es geschafft, fast … eine fehlt noch.
[Der Laie, und das sind wir eindeutig, kann diese Toilettenkonstruktion nicht so recht verstehen. Das Einmauern dauert 3-4 Stunden und ist eine echte Bastelei, mit all den Schläuchen, Ecken, Winkeln … wer konstruiert so etwas? Das sind doch Sadisten. Mit viel Geduld, vielen Ziegelresten von unserem Schutthaufen und noch mehr Mörtel haben wir es dann doch geschafft. Und da wir uns ja schon seit Tagen darüber Gedanken gemacht haben, hatten wir sogar 5er Ziegel für Oben auf besorgt – wir werden schon immer besser! Haben sogar vorausgedacht und die Höhe so abgestimmt, dass der Fliesenleger genau vier 30er Fliesen verwenden kann um die Vermauerung zu verfliesen. Genial – nicht? Für das Klo im Erdgeschoss müssen wir nun nur noch eine Dämmbahn für unten besorgen, dann kanns auch da weitergehen. Klo Ahoi ;-)]
Den Dienstag haben wir wieder auf der Baustelle verbracht. Ich habe den Rest der Toilette eingemauert (nun fehlt nur mehr eine – um Gottes willen – wieso haben wir gleich drei von den Dingern!?), habe die Wasserhahnzuleitung im EG verschmatzt und einige Schlitze verspachtelt. Thomi hat sich um den Zählerkasten (das Riesenvieh) gekümmert. Da wir heute ein wirklich ***ei*** Osterwetter hatten (Schneetreiben und -2Grad) haben wir um 16:00 die Flucht ergriffen. Die Zehen waren einfach schon zu kalt.
Ach ja, heute hat die Fa. Entholzer dann auch noch die zwei derzeit ungebrauchten Glasscheiben (von den kaputten Schiebetürelementen) abgeholt. Das war auch so eine komplexe Sache. Diese Firma hat auch ein ganz besonders schlechtes Kommunikationsmanagement. Da weiß auch die Rechte nicht was die Linke so treibt. Ein Wahnsinn. Hoffma mal, das geht so nicht weiter!!! Aber wir bleiben hoffnungsvoll – ist ja schließlich Ostern.

und wieder – installieren

Baufortschritt, Samstag 23. März 2013
Und es geht weiter mit installieren. Heute war wieder Wasser an der Reihe. Helmut und Iggy haben fleißig der Installationstätigkeit gefröhnt. Thomi hat sich mit dem Strom und der Luft rumgeärgert und Bine und ich haben verputzt wie die Wilden.
Ganz kunstvoll haben wir mit Ziegelresten und Thermomörtel die Löcher, die wir mühevoll hergestellt haben, ebenso mühevoll wieder verschlossen.
Viel haben wir heute geschafft. Aber noch vieles ist zu tun. Ich will es mir gar nicht ausmalen.
Vor allem blöde Fehler unserer Baufirma, wie z.B. der Einbau der falschen Rohre für die Aufstandsbögen, hält ziemlich auf. Denn zusätzliche Stemmarbeiten rauben kostbare Zeit. Aber es kann eben nicht alles glatt laufen. Wäre kitschig.

und es wird weiter installiert…

Baufortschritt, Freitag 22. März 2013
Heute war wieder Großkampftag – und es werden weitere folgen. Einiges haben wir heute geschafft. Mit Unterstützung von Thomas unserem „Oberelektriker“ und Manuel, seinem jugendlichen Helfer haben wir das EG installiert. Da ist vieles zu bedenken, einiges auzudiskutieren, manches nachzustemmen und hin und wieder müssen wir umdisponieren. Wie im richtigen Leben läuft eben meistens alles rund und manchmal hakts. Die Schläuche im EG sind aber stündlich mehr geworden – ein gutes Zeichen für uns, unser Putzer wird sich ob der vielen Stolperfallen sicherlich ärgern. Aber Sabine und ich werden diese morgen mit Hiltiband bändigen.
Eine nette Lieferung haben wir heute auch bekommen – unsere Luftschläuche sind eingetroffen. Eigentlich hatten wir vor sie im DG zu lagern – aber oh Schreck – die zwei Pakete sind soooooo fett, dass wir sie unmöglich ins Haus bringen. Die Garage muss es also vorerst auch tun.
Der Verteilerkasten fürs UG ist auch heute angeliefert worden – für ihn trifft eindeutig zu: „was für ein Vieh“. Da bin ich mal gespannt, was da alles reinkommt.

In der Post hatten wir heute auch einen schönen Brief von unserem Fensterbauer. Die Rechnung, was sonst. Was für eine Frechheit – da fehlen noch zwei riesige Fenster und die anderen wurden noch gar nicht „abgenommen“. Auf unsere emails, es solle schleunigst jemand vorbeikommen um die herumstehenden Glasfenster zu holen (wir brauchen zum Verputzen der Wände den Platz) und um unsere Beanstandungen, und da gibt es schon einige, aufzunehmen, hat sich auch noch niemand gemeldet. Aber die Fa. Entholzer besitzt die Dreistigkeit die Rechnung zu schicken – Wahnsinn. Da wird es kommende Woche noch einiges zu besprechen geben.

Morgen gehts auf jeden Fall mit Unterstützung von Iggy, Bine und Heli weiter. Fotos folgen.

Wieder so eine Hiobsbotschaft

Eigentlich läuft alles ganz gut. Die neuen Anbote trudeln langsam ein. So wie es aussieht haben wir auch einen kompetenten Steinleger gefunden, der unsere Spezialprobleme lösen kann und auch zu einem akzeptablen Preis arbeiten will.
Morgen hat sich unser Dachdecker für die ersten Abdichtungsvorarbeiten angesagt (das schöne Wetter meldet sich doch noch mal zurück – juhu). Der Putztermin ist fixiert, die Installationen laufen. Das Garagentor ist bestellt (hoffentlich), die Lichtschiene bei Papa in Auftrag gegeben. Die Fliesen sind ausgesucht, der Fliesenleger ist am Rechnen. Wir haben uns für einen Estrichleger entschieden. Klingt alles wie bei der Westbahn – alles auf Schiene.
Nur unser Fensterbauer bekommt es nicht gebacken. Eigentlich sollten sie ja alle schon drinnen sein, die Fenster. Aber zwei Rahmen sind ja zu Bruch gegangen. Nun lehnen die Scheiben auf der Baustelle – und stören! Vor allem wenn wir nach Ostern gleich putzen wollen. Und was sagt unser Fensterbauer??? Die Rahmen kommen irgendwann mal Ende April. Ja Herrgott. Da hätte ich sie in China bestellen und persönlich abholen können. Da wählt man eine heimische Firma, die verspricht regionale Qualität, regional tolles Service, heimische Produktion und dann dauert die Lieferung von zwei Schiebetürrahmen 8 Wochen?? Da bleibt wohl keiner entspannt. Also Leute – es prüfe wer sich ewig bindet.

Staubsaugeranlage I.

Baufortschritt, Sonntag 17. März 2013
Auch den Sonntag dürfen wir nicht ungenutzt verstreichen lassen. Heute haben wir uns der Staubsaugeranlage gewidmet. Wir haben zunächst begonnen die Wandinstallationen dafür einzugipsen. Die Bodeninstallationen kommen erst nach dem Putz. Eigentlich wollten wir heute damit fertig werden, aber da wir so viel diskutieren mussten, was der kürzeste Weg durch unser Häuschen ist, und wie wir die Rohre am besten verlegen können, ohne zu viele Kurven zu machen, haben wir nur das DG und das EG geschafft. Aber nun ist alles ausdiskutiert, die Wege sind gefunden, der Rest dürfte kein Problem mehr sein, dürfte ;-).
Nun ist mal wieder etwas Baustellenpause – die Arbeit ruft.

Jetzt wird installiert

Baufortschritt, Freitag 15. März & Samstag 16. März 2013
Gestern und heute haben wir uns mit diversen Installationen beschäftigt. Den Freitag haben wir mit dem Sammeln diverser Materialien verbracht. Den Anhänger ans Auto gehängt haben wir das Material für die Zentralstaubsaugeranlage besorgt, haben das Bauhaus um einiges an Baumaterial erleichtert und alles auf unsere Baustelle gekarrt. Zusätzlich haben wir uns noch mit einem gschickten jungen Mann getroffen, der uns wahrscheinlich die Geländer für die oberen Terrassen machen wird. Diese sind ja sehr bald nötig, damit uns niemand über Kante springt.
Heute Samstag haben wir nun tatsächlich mit der Elektro- und Wasserinstallation verbracht. Nun haben wir ja schon ein wenig Druck. Der Putztermin steht fest. In der Woche nach Ostern ist es soweit – dann muss also alles fertig sein. Und somit war heute so einiges los auf der Baustelle. Um 8:00 früh, bei noch minus 3 Grad gings los auf der Baustelle. Und vom Abend her betrachtet ist so einiges weitergegangen. Die Toiletten sind installiert, die Strangentlüftungen zum größten Teil erledigt, ein großer Teil der Badezimmerinstallationen ist erledigt, die E-Installation im UG ist auch schon zum großen Teil geschafft. Eine gute Tagesausbeute. Aber zu siebt (zumindest zeitweise) muss ja was weitergehen.  Brav waren sie wieder alle unsere Helferchen. Danke!

Bringen gebrochene Rahmen auch Glück?

Baufortschritt, Freitag 8. März 2013
An diesem Freitag Morgen war die Baustelle voller Menschen und Autos. Die Firma Entholzer ist mit sieben Mann angerückt um unsere Riesenfensterscheiben zu montieren. Händisch haben sie die Scheiben in die Rahmen gehoben – Wahnsinn, was für ein **Job. Super sehen sie aus die Fenster, nur leider konnte das Häuschen nicht dicht gemacht werden. Die zwei Schiebetüren im OG waren leider kaputt – Rahmenbruch. Wahrscheinlich schon kaputt angeliefert. Also heißt es nun warten – hoffentlich nicht zu lange, denn unser Putztermin steht nun fest. In der Woche nach Ostern ist es soweit. Also müssen wir bis dorthin alles fertig installiert haben – also alles was in die Wände muss. Am Boden sollte da ja nicht allzuviel verlegt sein.
Wir werden zunächst nur die Wände verputzen. Die Decken werden gespachtelt, da wir glatte Betondecken haben. Da würde kein Putz halten. Das Verspachteln kommt erst nach dem Estrich an die Reihe, damit der feuchte Putz die Spachtelung nicht aufweichen kann. Außerdem ist das „Gehen mit den Leitern“ auf dem Estrich besser, als das „Humpeln“ über die E-Installationen. Denn diese werden wir vollständig vor dem Putzen machen, denn um Zeit und Energie zu sparen werden wir mit bereits voreingefädelten Leitungen arbeiten.
Thomas hat bereits mit dem Eingipsen der Dosen begonnen. Spass hat er daran nicht, denn ihm geht das viel weniger gut von der Hand wie unserem Elektriker. Klar er ist schließlich geübt und schafft es den Gips vor dem Aushärten auch ins Loch zu bekommen ;-). Aber Übung macht den Meister. Und wenn nicht – dann läßt man es den Meister machen.