Endlich dicht

Seit wir eingezogen sind war die Garage immer wieder ein Sorgenkind. Denn wie es scheint wurde das Dichtband zwischen Betonwand und Decke vergessen. Und so konnte es bei Starkregen immer mal wieder vorkommen, dass das Wasser sich den Weg in die Garage gebahnt hat, und somit unschöne Flecken hinterlassen hat.
Nun haben wir es endlich geschafft, so scheint es.
Die Abdichter waren da, haben den Putz die ganze Länge der Garage abgeschlagen, den Spalt ordentlich mit einer Art Harz verpresst und zusätzlich noch mit einem Dichtband verklebt.
Bis dato hats gehalten. Und in den letzten Wochen hat es eindeutig ausreichend geregnet.
Jetzt muss nur noch wieder verputzt und gemalt werden und das ganze Wasserdebakel sollte der Vergangenheit angehören.
Haltet uns die Daumen, dass das nun passt.

Rhabarbersirup

Er wuchert und wuchert und wuchert – der Rhabarber. Dieses Jahr liebt er den Platz welchen ich ihm zugewiesen habe. Also ran an die Staude und rein in die Flasche den Sirup.

Das Rezept ist ganz simpel und schnell zu machen. Man nehme ca. 1 kg Rhabarber und 500g Zucker, ein paar kleine Löffel Vanillezucker und den Saft einer Zitrone.

Zuerst den Rhabarber natürlich ernten, säubern, und fingerdicke Stücke schneiden und mit ca. 400 ml Wasser sanft köcheln lassen bis der Rhabarber auseinanderfällt. Das dauert ca. 15-20 Minuten. Danach das Ganze durch ein feines Sieb pressen und den ganzen köstlichen Saft auffangen. Diesen dann mit dem Zucker und dem Zitronensaft vermengen und ca. 4 Minuten sprudelnd kochen. Danach in sterilisierte Flaschen abfüllen, gut verschließen und am besten dunkel lagern. Damit sich die schöne Farbe auch hält.

Wer den Geschmack von Rhabarber so liebt wie ich wird den Sirup sicherlich lieben. Schmeckt herrlich mit Prickelwasser auf Eis oder auch mit Sekt. Ein Sommergetränk zum verlieben. Nicht nur geschmacklich sondern auch das sanfte Rosa ist ein Hingucker.

Erdbeershake

Es gleicht beinahe einem Wunder, aber trotz des vielen Regens gedeihen die Walderdbeeren hinterm Haus prächtig. Da lässt sich dann schon mal ein leckerer Erdbeershake zaubern.

Man verwende dazu die schmackhaften selbst gepflückten Erdbeeren, rein in den Blender damit. Ein drittel Joghurt und zwei drittel Milch hinzufügen. Nach Belieben und Geschmack mit Vanillezucker (am besten selbst hergestellt mit echter Vanille) süßen. Das ganze kräftig mixen, in Gläser füllen, ein Klecks Vanilleeis obendrauf, Strohhalm rein – genießen.

Zitronenmelissensirup

Da dieses Jahr die Zitronenmelisse zeigt was in ihr steckt und entschieden hat das Kräuterbeet zu überwuchern musste ich schleunigst etwas ernten. War gar nicht so leicht, aber zwischen dem vielen Regen mal rausgehuscht und einen ordentlichen Patzen abgeschnibbelt…

Das Rezept denkbar einfach:
Die Zitronenmelisse putzen und säubern, in einem Topf 2l Wasser und 1,5kg Zucker (kann auch Birkenzucker sein) aufkochen, eine Zitrone aufschneiden und rein damit.
Dann die Zitronenmelisse reinstopfen (ich habe so ca. 15 grooooße Hände voll verwendet, kann aber auch weniger sein), sanft aufkochen und dann 24 Stunden stehenlassen.
Am nächsten Tag durch ein Tuch abseihen, noch einmal aufkochen, ev. ein wenig Zitronensäure dazugeben (muss aber nicht sein, unterstützt aber die Haltbarkeit) und warm abfüllen.

Schmeckt echt lecker und besonders erfrischend mit Mineralwasser oder auch als Zugo (Hugo, aber eben nicht mit Holundersirup sondern mit Zitronenmelissensirup)😉

Die Rosen blühen

Der Mai ist fast vorbei und es blüht im Garten. Regen hatten wir bis dato genug. Und so manchem Kraut ist es nicht so richtig warm geworden um ordentlich zu wachsen. So mancher Samen den ich in die Erde gebracht habe (wohlgemerkt wohl auch zu bald – dieses Jahr war ich wieder einmal etwas zu ungeduldig) hat sich entschieden nicht aus der Erde zu kommen. Wir werden sehen, ob die Nachsaat noch keimt.

Die Eisheiligen haben dieses Jahr ihrem Namen leider alle Ehre gemacht. Und so ist meine kleine Weinstaude und auch der Kiwi sehr beleidigt auf die Welt. Die rote Kletterrose wiegt aber diesen Ausfall etwas auf und blüht munter vor sich hin. Auch die kleinen Walderdbeeren haben schon rote Früchtchen für uns bereitgestellt. Zwar nur eine handvoll, dafür aber köstlich süss.

Alles Neue macht der Mai

Obwohl der Mai dieses Jahr bis dato noch nicht so viele Sonnenstunden für uns parat hatte, waren wir doch schon einigermaßen fleißig. Wir haben endlich einen Komposter gebaut. Haben das nun wirklich allerletzte Hochbeet aufgebaut und befüllt. Natürlich auch bepflanzt. Und wir haben die Rasensteine vor unserer Gabionenwand gelegt. Das war wohl mit Abstand die mühsamste Baustelle bis dato. Aber auch das haben wir nun geschafft und können diese Ecke als fertig deklarieren, vorerst zumindest.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Hier also ein kleiner Fotorundgang.