So a Scher (sprich: Mauwurf)

Also was mussten wir vor vier Tagen in unserem Rasen entdecken – Scherhaufen (Maulwurfshügel). Drei an der Zahl – ärgerlich – wo wir doch endlich zumindest ein bisschen Rasen hinbekommen haben. Also schnell den Haufen eingeebnet und gehofft, dass keine mehr kommen mögen. Na ja, natürlich hatten wir 12 Stunden später wieder vier weitere Haufen. Mist. Der hat sich hier ein neues zu Hause gefunden.

Was also tun? Normalerweise gibt es da nur eines – die Scherfalle (also Maulwurfsfalle). Aber das würde den Tod des Tierchens bedeuten. Und da es sich ja nicht um eine Schlange handelt (die haben in meiner Gegenwart kein Existenzrecht), wäre das wohl die letzte Möglichkeit. Also – was kann man so gegen einen Maulwurf tun. Dr. Google weiss da sicherlich Hilfe. Und tatsächlich sind wir fündig geworden. Eine Methode die wir sofort ausprobieren konnten. Bestehend aus zwei Beigaben. Ein schönes Loch finden, eine Plastikflasche hinein stecken, von der zuerst der Boden entfernt wurde und dann ordentlich viel Jauchewasser hinein kippen. Ich hatte ja noch Brennesseljauche übrig. Mit solch einer stinkenden Brühe haben wir dann auch den ganzen Rasen rund um die Haufen „gedüngt“. Denn lt. Dr. Google mögen Maulwürfe keinen Gestank. Das Loch haben wir ordentlich geschwemmt. Da muss es ganz schön gestunken haben in der Maulwurfsbehausung.

Die Wasserkur haben wir noch drei, vier Mal wiederholt. Und seit 2 Tagen ist Ruhe. Hoffen wir, dass wir den Quälgeist auf Länger vergrault haben.

 

Wespen in der Fassade

Eigentlich mag ich Insekten gerne, und ich bin tatsächlich eine Verfechterin der natürlichen Ordnung. Aber das geht leider gar nicht – Wespen in der Fassade.
Man kann ihnen direkt zusehen wie sie das weiße Styropor durch ein winzig kleines Löchlein oberhalb der eingeputzten Satellitenschüssel Fetzerl für Fetzerl aus der Fassade tragen um Platz für ihr Nest zu schaffen.
Da wir an der Integrität unserer Fassade hängen, muss also etwas geschehen.
Zuerst also mal hochklettern und das Einflugloch vorsichtig inspizieren.
Hmm, doch mehr als vier Wespen zu sehen, viel mehr. Also langsam und vorsichtig wieder von der Leiter steigen und scharf nachdenken. Zum einen könnte man sie einfach mal werkeln lassen. Bis zum Herbst, dann stirbt das Wesepenvolk ja ab. Nur die Königin überwintert. Dann könnte man das Nest sicherlich einfach abtöten und mit Silikon verschließen. Aber wer weiss schon wie groß dieses Nest innerhalb der Fassade bis in den Herbst hinein werden kann? Und dann haben wir am Ende ein großes Loch, und Wasser kann in die Fassade eintreten und das ganze entwickelt sich zu einem Wasserschaden  – und da schrillen sofort alle meine Alarmglocken – Wasserschaden – neeiiinnnn!!!!
Wer kann also schnell helfen?

Und da hat Thomi die zündende Idee. Wir haben doch einen Feuerwehrmann in der Straße – den fragen wir. Gesagt getan. Und schon am nächsten Tag rückt Alex mit einem Insektizid in Staubform in einem Blasebalg an. Klettert Abends, da sind die meisten Wespen schon zu Hause, hoch und macht den kleinen Baumeistern mit einigen kurzen Drückern auf den Blasebalg den Garaus. Tragisch – aber es musste einfach sein.
Thomi hat nach 24 Stunden und nach der Kontrolle, dass keine Wespen mehr aus dem Loch kamen, das ganze mit grauem Bausilikon verschlossen.
Nächstes Jahr suchen sich die Wespentierchen hoffentlich ein problemloseres zu Hause. Denn nützlich sind sie schon, die kleinen Scheißerchen.

Unser neuer Blog

In letzter Zeit hat sich unser Baublog mehr und mehr zu einem Küchen- und Gartenblog verändert. Also habe ich entschieden einen eigenen Blog für unseren Küchengarten zu erstellen. Damit der Baublog auch ein solcher bleiben kann und dort auch wieder die einen oder anderen baulichen Tätigkeiten Platz finden. Es stehen schließlich noch die einen oder anderen Veränderungen rund ums Haus an. Die Planungsphasen sind gestartet. Aber wie immer – es will alles gut überlegt und ausgetüftelt sein.

Also, besucht uns auch auf dem neuen Blog: Ina’s Küchengarten

inasküchengarten

Endlich dicht

Seit wir eingezogen sind war die Garage immer wieder ein Sorgenkind. Denn wie es scheint wurde das Dichtband zwischen Betonwand und Decke vergessen. Und so konnte es bei Starkregen immer mal wieder vorkommen, dass das Wasser sich den Weg in die Garage gebahnt hat, und somit unschöne Flecken hinterlassen hat.
Nun haben wir es endlich geschafft, so scheint es.
Die Abdichter waren da, haben den Putz die ganze Länge der Garage abgeschlagen, den Spalt ordentlich mit einer Art Harz verpresst und zusätzlich noch mit einem Dichtband verklebt.
Bis dato hats gehalten. Und in den letzten Wochen hat es eindeutig ausreichend geregnet.
Jetzt muss nur noch wieder verputzt und gemalt werden und das ganze Wasserdebakel sollte der Vergangenheit angehören.
Haltet uns die Daumen, dass das nun passt.

Rhabarbersirup

Er wuchert und wuchert und wuchert – der Rhabarber. Dieses Jahr liebt er den Platz welchen ich ihm zugewiesen habe. Also ran an die Staude und rein in die Flasche den Sirup.

Das Rezept ist ganz simpel und schnell zu machen. Man nehme ca. 1 kg Rhabarber und 500g Zucker, ein paar kleine Löffel Vanillezucker und den Saft einer Zitrone.

Zuerst den Rhabarber natürlich ernten, säubern, und fingerdicke Stücke schneiden und mit ca. 400 ml Wasser sanft köcheln lassen bis der Rhabarber auseinanderfällt. Das dauert ca. 15-20 Minuten. Danach das Ganze durch ein feines Sieb pressen und den ganzen köstlichen Saft auffangen. Diesen dann mit dem Zucker und dem Zitronensaft vermengen und ca. 4 Minuten sprudelnd kochen. Danach in sterilisierte Flaschen abfüllen, gut verschließen und am besten dunkel lagern. Damit sich die schöne Farbe auch hält.

Wer den Geschmack von Rhabarber so liebt wie ich wird den Sirup sicherlich lieben. Schmeckt herrlich mit Prickelwasser auf Eis oder auch mit Sekt. Ein Sommergetränk zum verlieben. Nicht nur geschmacklich sondern auch das sanfte Rosa ist ein Hingucker.

Erdbeershake

Es gleicht beinahe einem Wunder, aber trotz des vielen Regens gedeihen die Walderdbeeren hinterm Haus prächtig. Da lässt sich dann schon mal ein leckerer Erdbeershake zaubern.

Man verwende dazu die schmackhaften selbst gepflückten Erdbeeren, rein in den Blender damit. Ein drittel Joghurt und zwei drittel Milch hinzufügen. Nach Belieben und Geschmack mit Vanillezucker (am besten selbst hergestellt mit echter Vanille) süßen. Das ganze kräftig mixen, in Gläser füllen, ein Klecks Vanilleeis obendrauf, Strohhalm rein – genießen.

Zitronenmelissensirup

Da dieses Jahr die Zitronenmelisse zeigt was in ihr steckt und entschieden hat das Kräuterbeet zu überwuchern musste ich schleunigst etwas ernten. War gar nicht so leicht, aber zwischen dem vielen Regen mal rausgehuscht und einen ordentlichen Patzen abgeschnibbelt…

Das Rezept denkbar einfach:
Die Zitronenmelisse putzen und säubern, in einem Topf 2l Wasser und 1,5kg Zucker (kann auch Birkenzucker sein) aufkochen, eine Zitrone aufschneiden und rein damit.
Dann die Zitronenmelisse reinstopfen (ich habe so ca. 15 grooooße Hände voll verwendet, kann aber auch weniger sein), sanft aufkochen und dann 24 Stunden stehenlassen.
Am nächsten Tag durch ein Tuch abseihen, noch einmal aufkochen, ev. ein wenig Zitronensäure dazugeben (muss aber nicht sein, unterstützt aber die Haltbarkeit) und warm abfüllen.

Schmeckt echt lecker und besonders erfrischend mit Mineralwasser oder auch als Zugo (Hugo, aber eben nicht mit Holundersirup sondern mit Zitronenmelissensirup)😉