und weiter gehts!

Das vergangene Wochenende war natürlich wieder Gartenarbeit angesagt. Das Wetter machts möglich. Keine Spur von Winter, kein Regen – da muss man schließlich raus an die Sonne.

Was kann man an zwei freien Tagen so schaffen? Nun ja. Wir haben einige Pflanzen gesetzt, ein kleines Wegerl verlegt, haben einen der zwei Riesenerdhaufen verteilt (was für eine Schauflerei), haben das Loch der Abdichtung Nr. 3 wieder zugeschüttet (wehe das dichtet dieses mal nicht) und wir waren ganz nebenbei ein wenig Shoppen.

Als Häuselbauer ist man irgendwie ohnehin ständig am Shoppen. Im Bauhaus kenn ich mich schon fast besser aus wie in meinem Kleiderschrank.
Haben Rasenkanten besorgt, Rasensteine eingeladen und uns ein wenig schlau gemacht bezüglich Terrasenplatten. Denn die Terrasse sollte auch in diesem Frühling/Frühsommer noch gemacht werden und das scheint auch schon wieder so eine Wissenschaft zu sein.

Für die Abdichtungsarbeiten werden wir dieses Mal gleich die Profis ranlassen – da gehen wir kein Risiko ein. Dann müssen wir noch entscheiden wie wir die Platten verlegen wollen und dann natürlich noch die Entscheidung für die passenenden Platten. Da haben wir nun auch wieder die Erfahrung gemacht – vier Personen – vier Meinungen.
Von Fliesen wurde uns aber von fast allen abgeraten. Also dachten wir – dass wir einen regionalen Stein, sprich Granitplatten nehmen. Da hätten wir auch schon schicke gefunden. Nun wurde uns aber von Naturstein auch abgeraten – sehr schmutzempfindlich – saugt wohl Schmutz aus der Luft wie ein Schwamm auf. Und würde, wie auch billige Betonsteinplatten alle 1-3 Jahre imprägniert gehören. Wer will das schon machen.

Jetzt haben wir eine Platte entdeckt – von der Fa. Häusler, die nicht nur werkseitig vorimprägniert ist, sondern bereits so produziert wurde, dass weitere Imprägnieren nicht mehr nötig ist. Das klingt vielversprechend. Leider nur in 40×40 erhältlich. Am Freitag werden wir uns diese Platte mal verlegt ansehen, denn es fällt uns schon einigermaßen schwer von unserem Traum der 60×60 Platte Abstand zu nehmen. Aber das kennen wir ja schon 😉

Das Wetter spielt mit – aber mal wieder zu wenig Material

Diese Woche stand und steht unter dem Motto – sPlatzerl wird gemacht. Wir haben nun bereits eine Stiege, eine Steinwand und ein fast fertig verlegtes Platzerl. Aber irgendwas muss ja schließlich hunzn – wenns schon nicht das Wetter tut.

Das Wetter ist nämlich verrückt geworden. Noch nicht einmal Ende März und mein Marillenbäumchen blüht wie wild – und für Sonntag und die kommende Woche haben sie wieder Schnee bis 500 m angesagt – oje oje.

Also heißts dieses Wochenende noch reinklotzen…und die 22 Grad ausnutzen. Hab mir heut fast einen Sonnebrand eingefangen.

Was sich so tut

Baufortschritt bis Dienstag 17. September 2013
Momentan kommen wir kaum zum posten, aber es tut sich doch immer mal wieder etwas auf der Baustelle. Die Fotos zeigens….
Die Malerabeiten wurden bis auf den Latexanstrich und die Garage (die will Thomi selbst spachteln und weisseln – mal schaun ob das jemals passiert) abgeschlossen.
Die Steinabgrenzung zur Einfahrt haben Thomi und ich diesen Sonntag fertig gemacht und auch schon ein paar Pflanzen (haben wir geschenkt bekommen) gesetzt. Leider vergessen zu fotografieren – wird nachgeliefert.
Am steilen Osthang haben wir jede Menge Stauden (haben wir auch von einem Arbeitskollegen geschenkt bekommen) gepflanzt. Die Naschstauden müssen wir noch organisieren. Und auch sonst müssen wir über die Gartengestaltung sonst noch etwas sinnieren.
Die Fensterbauer sind auch diese Woche vor Ort. Die Raffstore, Fensterbänke, Önormmontage aussen muss noch gemacht werden.
Auch der Treppenbauer ist schon im Haus. Verlegt zunächst einmal die Podeste und einen kleinen Teil des Bodens im Dachgeschoss – damit die Türen adäquat montiert werden können.
Die Türen und er dazupassende Tischler sollte auch diese oder nächste Woche vorbeischneien und dieselben montieren.
Der Außenputz kommt hoffentlich nächste Woche.
Die Elektroinstallationen müssen wir am Freitag fertig machen und am Wochenende dann wohl noch selbst mehr oder weniger abschließen. Denn nächsten Dienstag soll die Heizung in Betrieb gehen – bin gespannt. Ein paar Kleinigkeiten sind bei der Installation auch noch offen. Hoffen wir also auch hier auf dieses Wochenende.
Papa hat die super lackierten Schienen für unsere Lichtbänder auch diese Woche vorbeigebracht. Sehen toll aus. Müssen nun auch noch an die Decke gebeamt werden … Scotty bitte Deck.
So arbeiten wir uns dem Einzug entgegen. Langsam spüren wirs schon in allen Gliedern. Aber keine zwei Monate mehr…dann ists soweit.

Garten und so Zeug

Baufortschritt bis Donnerstag 15. August 2013
Die Küche ist drin, so auch die zwei Möbelstücke im Bad in in der Toilette. Leider ist noch nix angeschlossen. Unsere Installateur wie auch unser Elektriker haben noch nicht die Zeit gefunden. Hoffen wir auf bald.
Dafür haben wir nun, mit tatkräftiger Unterstützung von Binchen den Haufen hinterm Haus weggeschaufelt und den Abhang richtung Nachbar stabilisiert. Da können wir dann schon Efeu pflanzen. Muss nur mehr besorgt werden – glaube da werd ich  mal einen laaangen Spaziergang in die Au machen müssen, da wächst das Zeug eh wie wild.
DIe Zisterne haben wir auch wieder in Teilen ausgebuddelt. Weiß nicht zum wievielten mal. Aber es fehlt noch eine Wasserentnahmestelle, und wo wie uns das zunächst vorgeschwebt ist geht das leider bei der „billigen“ Zisternenvariante nicht. Also müssen wir da noch mal basteln. Dieses Ding nervt nun auch schon.
Heute hab ich noch die Garageneinfahrt abgedichtet. Da übernächste Woche bereits der Asphalt kommt musste das nun rasch sein… Wir wollen schließlich, dass alles dicht dicht dicht ist.
Hier nun mal die Fotos

Kleinkram

Baufortschritt bis Donnerstag, 8. August 2013
Da es nun schon Beschwerden gegeben hat, dass der Baublog verwaist und unaktuell ist, heute mal wieder ein kleines Update in Sachen Baufortschritt. Derzeit beschäftigen wir uns mit sehr viel Kleinkram. Sachen die entschieden werden müssen, gefunden, gekauft, bestellt. Sachen, die einfach nicht eintreffen wollen, die zu wenig sind und so weiter und so fort. Alles in allem – mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.
Grob zusammengefasst, was ist passiert:

Fliesen Fliesen Fliesen

Baufortschritt bis Sonntag , 28. Juli 2013
Diese Woche hat sich wieder einiges bewegt auf der Baustelle. Immer mehr sieht das Häuschen, zumindest innen, nach einem solchen aus. Die Wände sind zu einem großen Teil nun fertig gespachtelt, grundiert und in manchem Zimmer sogar schon gemalt.
Auf dem Boden kann man schon, wenn auch sehr verschmutzt, unsere wunderbaren braunen Bodenfliesen bewundern und in der Waschküche, in den Toiletten und im großen Bad sind die Fliesen auch schon an den Wänden. Traumhaft 🙂
Und auch der Trockenbau geht voran. Der große Raum im Dachgeschoss ist sogar schon mit Rigips beplankt. Hier hat die Firma Luger gute Arbeit geleistet – vor allem terminlich. Wir hatten nicht damit gerechnet, dass noch so viel vor Ende August geschehen wird. Super. Wenn die Arbeit dann auch passt – stellt sich erfahrungsgemäß erst am Schluss heraus.
Auch die Abdichter/ Dachdecker waren da und haben unser „Problemrohr“ neu abgedichtet und wir haben nun noch rundherum eine Drainage für das Oberflächenwasser verlegt, geschottert und ein Rigol verlegt. Alles händisch, da man hinters Haus nicht mehr mit einem Bagger ran kommt. Hab heute beim Schotter schaufeln beschlossen, dass ich da hinten nix mehr aufgrabe. Das nächste Mal lass ich Manfred unseren Baumeister einfliegen, dann soll er mal schaufeln, dass er sich bei der nächsten Baustelle mehr Gedanken um die Drainage macht. Ist schließlich Baumeistersache die Drainagen so zu verlegen, dass das ganze nicht absäuft! Man kann rückblickend sagen, dass sich unsere Baufirma ganz gut gehalten hat, aber wenns wirklich tricky wurde und etwas Hinrschmalz gefragt gewesen wäre, haben sie sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

Regen, Regen, langsam haben wir was dagegen…

Baufortschritt bis 7. Juli 2013
Es regnet und regnet und regnet. Irgendwie wirds nicht mehr trocken rund ums Häusle. Tiefe „Runsen“ bilden sich in der frisch aufgeschütteten Erde. Ein Dilemma.
Momentan gehts nur schleppend voran. Aufgrund des Dauerregens und der gewittrigen Regenschauer, die immer mal wieder Freunde „absaufen“ lassen, hatten auch wir einen erneuten Wassereintritt. Dieses Mal an der Ecke Technikraum – Stiegenhaus/Bad. Die ganze Ecke ist feucht, die Flecken am Putz direkt erkennbar. Auch eines unserer Luftrohre ist nicht dicht. Diese Woche müssen also nochmal alle nacharbeiten – der Schwarzdecker und der Baumeister. Wird spannend, da das Areal hinterm Haus eigentlich mit großem Gerät nicht mehr zugänglich ist.

In diesem ganzen Wasserdilemma gehen irgendwie die positiven Aspekte total unter. Der Ofensetzer ist z.B. schon sehr weit mit unserem Kachelofen. Zug um Zug mauert er das Wunderwerk. Voraussichtlich wird er am Montag seine Arbeit abschließen können. Dann wird er ganz weiß sein. Seitlich und oben mit weißen Kacheln und Vorne und rechts weiß verputzt. Ein großes Sichtfenster mit Scheibenspülung haben wir bekommen. Scheibespülung dient dazu, dass die Scheibe nicht schwarz werden kann – muss also nicht ständig gereinigt werden. Funktioniert mit zusätzlicher Luftzufuhr direkt hinter der Scheibe.


Die Steinwände sind letzte Woche fertig geworden. Thomi hatte schon Angst, dass wir das nicht mehr erleben. Aber die Erdbauer haben es tatsächlich geschafft. Mit einer zusätzlichen Drainage und viel viel Bruchschotter haben sie auch noch die letzte und heikelste Wand standfest hinbekommen. Und sie hat sich im Laufe dieser Woche und der dramatischen Regenfälle bereits bewährt.

Auch die Fliesen fürs Haus sind bereits angekommen. Am Freitag haben wir dank zahlreicher HelferInnen die 5 Tonnen Steingut ins Häuschen transportiert. Da harren sie nun mal zur weiteren Verarbeitung.

 

Regen, Regen

Baufortschritt bis Sonntag 9. Juni 2013
Diese Woche war überschattet von sehr sehr viel Regen, Überschwemmungen und einigen Tagen wo wir nur unter Schwierigkeiten zu unserem Häuschen konnten, denn die B3 war eigentlich nur mehr ein einziger Fluss.
Unser Häuschen steht ja hoch genug, also kann uns Wasser von unten kaum zum Verhängnis werden. Aber leider ist uns, da rund ums Haus noch nichts befestigt ist und derzeit ja gebaggert wird (also zumindest wurde an jeder Ecke die Erde wild aufgerissen – gebaggert wird eh nicht – zu feucht) die Suppe von vorne in die Garage geronnen. Und zu allem Übel hat das wirklich viele Wasser dazu geführt, dass sich zwei undichte Stellen in der Garage aufgetan haben. Nun gehts also ans Finden der schadhaften Stellen. Erwartungsgemäß will natürlich keiner schlampig gearbeitet haben. Aber mal abwarten wie sich die Firmen – die Baufirma und der Dachdecker verhalten. Irgendwo haben wir also zwei kleine Lecks – kein Wunder bei den Regenmengen. Aber sein darfs trotzdem nicht.

Gestern haben wir uns bei fast 30 Grad dann auf der Terrasse damit beschäftigt diese für den Gefälleestrich zu schalen. Der kommt ja auch am Ende der nun bevorstehenden Woche. Das Kantblech bei der Garage, dass die Steinwandbauer niedergerissen  haben, mussten wir auch gestern abermals montieren. Abdichten müssen wir es dann auch noch einmal – das sind auch zwei „Duima“ !
Die Türen haben wir nun auch endlich bestellt. Mit den Türhören wirds auch eng. Aber übernächste Woche treffe ich mich mal mit dem Tischler der die Türen montieren wird, dann sehen wir weiter.
Jetzt warten wir mal auf die kommende Woche, auf das Wetter – und hoffen, dass es endlich mit den Wänden weitergeht. Sonst kommt vorher nochmal der Winter.

Abdichtung und Schüttung

Baufortschritt Freitag 10. Mai und Samstag 11. Mai 2013
Die Abdichter sind nun fertig. Leider mussten wir wieder etwas nacharbeiten. Die Abdichter haben es nicht geschafft die Aufstandsbögen anständig abzudichten. Gott sei Dank haben sie die „Kellerdicht“ Abdichtung, welche auf der Terrasse zwischengelagert war, nicht entdeckt, und so hatten wir noch ausreichend Material um die fehlerhafte Abdichtung noch zu verbessern. Denn gerade bei den Aufstandsbögen, entlang den Rohren für die Abflüsse, ist die Gefahr von aufsteigender Feuchtigkeit groß – das sagt einem schon der gesunde Menschenverstand. Wie wir aber im Laufe der Bauphase bereits bemerkt haben – die Bitumendämpfe scheinen diesen etwas zu vernebeln. Also haben wir die Zweikomponentenabdichtung zusammengerührt und die Löcher bei den Aufstandsbögen ordentlich damit zugeschmiert. Da kommt kein Wasser mehr durch!
Heute wurde die Schüttung für den Estrich erledigt. Als wir um 10:00 zum Nachsehen auf die Baustelle gefahren sind, war das Dachgeschoss bereits fertig. Um 13:00 war der „Kunststoffkügelchenberg“ vor dem Haus schon fast ganz abgetragen und auch das EG bereits fertig beschüttet.
Nun muss diese Schüttung 10 Tage trocknen. Also 10 Tage Betretungsverbot. Am Pfingstmontag werden wir dann als erstes im UG (die Thermoschüttung trocknet scheinbar schneller und ist auch um ein paar Zentimeter weniger) mit dem Verlegen der Dämmplatten beginnen.
Die nächsten Arbeitsschritte: Randstreifen und Dämmplatten verlegen, Folie drüber und dann Verlegen der Fußbodenheizungsschlangen.
Morgen ist aber erst mal Muttertag – und der ist baustellenfrei.

Christi Himmelfahrt – ein Baustellenfeiertag

Baufortschritt, Donnerstag 9. Mai 2013
25 Grad – die Sonne brennt vom Himmel – ein wunderschöner, strahlend blauer Feiertag – da macht das Arbeiten doppelt Spass – vor allem solange man im Haus bleiben darf. Auf der Terrasse ist es schon zu heiß zum Arbeiten. Im Haus ist es kühl, obwohl wir noch keinen Sonnenschutz haben. Aber die Fenster isolieren richtig gut.
Nun ist das UG abgedichtet – Gott sei Dank ist sich das noch ausgegangen. Wie immer – banges Warten auf die Arbeiter. Aber kommt Zeit kommen Arbeiter.
Thomi und ich haben heute noch alles für die Schüttung fertig gemacht. Die restlichen Luftschläuche gestückelt und niedergenagelt – damit alles fest sitzt. Die Übergänge in die Decken haben wir auch neu gemacht – dazu gibt es nun doch ein Verbindungsstück – somit mussten wir nicht alles ausschäumen. Die Staubsaugeranlage wurde fertig verlegt und alle noch übrig geblieben Deckendurchbrüche, wo die Schüttung durchlaufen könnte wurden verschlossen (eine Bastelei wie im Kindergarten). Die E-Installationen für die Küche und die Fernsehwand haben wir auch zu Kabelbäumen gebunden und fixiert. Und zu guter Letzt haben wir noch alles rausgeräumt, was die „Schütter“ am Schütten hindern könnte 🙂 . Morgen, wenn die Abdichtung soweit getrocknet ist, dass wir draufsteigen können, werden wir noch das UG kontrollieren, ob nichts kaputt gegangen ist – und dann müsste alles bereit sein für den ersten Schritt in Richtung Estrich.