Rhabarbersirup

Er wuchert und wuchert und wuchert – der Rhabarber. Dieses Jahr liebt er den Platz welchen ich ihm zugewiesen habe. Also ran an die Staude und rein in die Flasche den Sirup.

Das Rezept ist ganz simpel und schnell zu machen. Man nehme ca. 1 kg Rhabarber und 500g Zucker, ein paar kleine Löffel Vanillezucker und den Saft einer Zitrone.

Zuerst den Rhabarber natürlich ernten, säubern, und fingerdicke Stücke schneiden und mit ca. 400 ml Wasser sanft köcheln lassen bis der Rhabarber auseinanderfällt. Das dauert ca. 15-20 Minuten. Danach das Ganze durch ein feines Sieb pressen und den ganzen köstlichen Saft auffangen. Diesen dann mit dem Zucker und dem Zitronensaft vermengen und ca. 4 Minuten sprudelnd kochen. Danach in sterilisierte Flaschen abfüllen, gut verschließen und am besten dunkel lagern. Damit sich die schöne Farbe auch hält.

Wer den Geschmack von Rhabarber so liebt wie ich wird den Sirup sicherlich lieben. Schmeckt herrlich mit Prickelwasser auf Eis oder auch mit Sekt. Ein Sommergetränk zum verlieben. Nicht nur geschmacklich sondern auch das sanfte Rosa ist ein Hingucker.

Erdbeershake

Es gleicht beinahe einem Wunder, aber trotz des vielen Regens gedeihen die Walderdbeeren hinterm Haus prächtig. Da lässt sich dann schon mal ein leckerer Erdbeershake zaubern.

Man verwende dazu die schmackhaften selbst gepflückten Erdbeeren, rein in den Blender damit. Ein drittel Joghurt und zwei drittel Milch hinzufügen. Nach Belieben und Geschmack mit Vanillezucker (am besten selbst hergestellt mit echter Vanille) süßen. Das ganze kräftig mixen, in Gläser füllen, ein Klecks Vanilleeis obendrauf, Strohhalm rein – genießen.

Zitronenmelissensirup

Da dieses Jahr die Zitronenmelisse zeigt was in ihr steckt und entschieden hat das Kräuterbeet zu überwuchern musste ich schleunigst etwas ernten. War gar nicht so leicht, aber zwischen dem vielen Regen mal rausgehuscht und einen ordentlichen Patzen abgeschnibbelt…

Das Rezept denkbar einfach:
Die Zitronenmelisse putzen und säubern, in einem Topf 2l Wasser und 1,5kg Zucker (kann auch Birkenzucker sein) aufkochen, eine Zitrone aufschneiden und rein damit.
Dann die Zitronenmelisse reinstopfen (ich habe so ca. 15 grooooße Hände voll verwendet, kann aber auch weniger sein), sanft aufkochen und dann 24 Stunden stehenlassen.
Am nächsten Tag durch ein Tuch abseihen, noch einmal aufkochen, ev. ein wenig Zitronensäure dazugeben (muss aber nicht sein, unterstützt aber die Haltbarkeit) und warm abfüllen.

Schmeckt echt lecker und besonders erfrischend mit Mineralwasser oder auch als Zugo (Hugo, aber eben nicht mit Holundersirup sondern mit Zitronenmelissensirup) 😉

15 Minuten Weihnachten im Sackerl

Es ist viel zu kalt zum Arbeiten im Freien. Und eigentlich wirds langsam Zeit an Weihnachten zu denken – der Nikolo steht ja schon vor der Tür. Damit die netten Kollegen auch ein wenig von meiner Weihnachtsstimmung abbekommen gibts dieses Jahr wieder mal Lebkuchen. Dieses Mal aber etwas anders verpackt.

Was gehört ins Sackerl: eine Kerze, ein Teepäckchen, eine nette Weihnachtsgeschichte und natürlich der leckere Keks.

Wir wollen doch nix wegschmeissen…

Da sich Herr Plachutta bei den Mengen für die Schaumrollenfüllung enorm geirrt hat, ist mir ordentlich viel mit Liebe und Mühe geschlagender Eischnee mit Zucker und Karamell übriggeblieben. Was also daraus machen…

Die Lösung liefert der Bösewicht mit den falschen Maßangaben gleich mit …. Windgebäck, oder wie wir bei uns so sinnig sagen, Windringerl. Eigentlich nur was für Weihnachten, aber die Ringerl und Tupferl halten sich ohnehin etwas länger und als kleiner Vorgeschmack auf die Weihnachtszeit auch ganz nett….

Und möglicherweise können sie auch hervorragend zur Deko auf einer schönen schwarzen Sachertorte dienen – ein herrlicher Kontrast. Mal schaun, ob sie so lange überleben bis ich dazu komme diese zu zaubern.

Neue Likörproduktion

Damit Weihnachten wieder hochprozentig werden kann wieder ein Schwung Likörproduktion. Ein paar Flaschen sollen auch auf den Weihnachtsmarkt.

Dieses Jahr hab ich mich auf die Klassiker reduziert. Also es gibt nur Holler, Himbeere, Marille (sogar schon vom eigenen Baum im Garten 😉  ) und Nussi. Wenn mich noch mal die Motivation streift, gibt`s noch Kaffeelikör. Damit der White Russian im Winter wieder extra lecker schmeckt.

Herbstzeit – Apfelzeit

Es ist wieder Herbstzeit und somit Erntezeit. Nachdem die Kartoffeln den Weg in den Keller gefunden haben sind jetzt die Äpfel dran. Wunderschön rot leuchten sie uns aus dem schwindenden Grün entgegen und verheissen Süße. Doch nicht alle dieser Köstlichkeiten halten auch ihr Versprechen. Die Sauren am besten dörren, und schon sind sie kleine Herrlichkeiten für den Winter. Obwohl – den Winter werden diese wohl nicht mehr erleben. Sie schmecken auch jetzt schon viel zu gut 😉

Zehn Stunden bei 70 Grad trockenen. Einfach köstlich

Küchengenüsse aus dem Garten

Die Kräuter und Chilis sind getrocknet. Und was könnte man leckeres daraus zaubern? Hab mich für Kräuter- & Chilisalz entschieden.

Einen Versuch hab ich auch noch gestartet – Lavendel-Rosen Zucker. Mal schauen wie das so schmeckt.