Erster richtiger Garten Arbeitstag

Heute haben wir wieder einiges geschafft. Der Frühlingstag war überdurchschnittlich warm und sonnig. Und so haben wir heute circa 1 t Erde in die Hochbeete geschaufelt. Es ist unglaublich welche Erdgräber diese Hochbeete sind. 1 t dürfen wir beinahe mit dem Hänger transportieren, dort sieht dieser Haufen auch dementsprechend groß aus. Im Garten ist dann diese Tonne nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Wir haben heute auch sämtliche Gräser geschnitten, einige Sträucher gekürzt, Rosen gedüngt und umgesetzt und so manche andere kleine Gartenarbeit konnte heute erledigt werden.

Und natürlich durfte das Mittagessen im Sonnenschein auch nicht fehlen.
Somit sind die Sommerspiele eröffnet.

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Tomatenhochbeet

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Diese Jahr haben wir wieder ein paar Pläne für den Garten ausgeheckt.

Begonnen haben wir nun einmal mit einem neuen, massiven Hochbeet für Tomaten. Da diese letzten Sommer etwas an der mangelnden Stabilität der Rankhilfe gelitten haben, wird es dieses Jahr diesbezüglich keine Klagen geben. Das Hochbeet ist sehr massiv geraten 😉

 

Gartenprojekt Ostern 2017

Auch dieses Jahr haben wir natürlich wieder Gartenprojekte am Start. Und wie aufmerksame Leser/innen wissen, steht vor allem unser vorderer Gartenbereich noch gestalterisch aus. Das haben wir also diese Karwoche in Angriff genommen. Eigentlich wollten wir natürlich bis Ostern fertig sein, aber es war nicht mehr möglich eine Schotterlieferung für Karfreitag zu organisieren. Verständlich, auch LKW-Fahrer müssen mal Urlaub machen 🙂

Wir haben also diese Woche ca. 10 Tonnen Material mit den Händen verschaufelt und transportiert. Zahlreiche Granitsteine versetzt und betoniert, Rasen angebaut, zwei Rosenbögen gesetzt und, und, und. Es war wirklich nicht langweilig. Und der Wettergott war uns auch hold. Obwohl für die Karwoche Regen, Regen, Regen angesagt war, haben wir doch viel Sonne bekommen. Sogar der erste Sonnenbrand war drinnen.

Bepflanzt haben wir die Rabatte nun mit drei Säulenobstbäumen: Zwetschge, Apfel und eine Birne. Einige Sommerblüher habe ich ausgegraben und versetzt. Hier finden sie nun sicher ein besseres Zuhause.
Den Rosenbogen haben wir mit der Weinstaude aus der Steiermark befplanzt. Noch hoffe und bete ich, dass sie den kalten Winter gut überstanden hat. Noch kann man es noch nicht erkennen wie es ihr geht. Der Mai wird es zeigen.

 

Holzkisten aus Eisen

Wir lieben ja den Look von rostigem Eisen. Also haben wir uns auch für Holzkisten aus demselben entschieden. In Oberösterreich haben wir sogar eine Firma gefunden welche uns unsere Wunschkisten, sehen eigentlich aus wie Bücherregale, maßgefertigt hat. Bis auf ein paar Details – Schraubenlänge und so – hat alles gut funktioniert.

Man muss allerdings sagen, dass wir mehr als einen Tag lang aufgestellt haben. Die Dinger sind – und das meine ich ernst – sauschwer! ca. 220 kg eines. Also nix für Weichlinge 😉
rostige eisenkisten für unser holz

Den Schotter vor und zwischen den Kisten haben wir wieder mit Kiesbefestigungsmatten begehbar gemacht. Damit wir beim Feuerholzholen nicht versinken.

Wespen in der Fassade

Eigentlich mag ich Insekten gerne, und ich bin tatsächlich eine Verfechterin der natürlichen Ordnung. Aber das geht leider gar nicht – Wespen in der Fassade.
Man kann ihnen direkt zusehen wie sie das weiße Styropor durch ein winzig kleines Löchlein oberhalb der eingeputzten Satellitenschüssel Fetzerl für Fetzerl aus der Fassade tragen um Platz für ihr Nest zu schaffen.
Da wir an der Integrität unserer Fassade hängen, muss also etwas geschehen.
Zuerst also mal hochklettern und das Einflugloch vorsichtig inspizieren.
Hmm, doch mehr als vier Wespen zu sehen, viel mehr. Also langsam und vorsichtig wieder von der Leiter steigen und scharf nachdenken. Zum einen könnte man sie einfach mal werkeln lassen. Bis zum Herbst, dann stirbt das Wesepenvolk ja ab. Nur die Königin überwintert. Dann könnte man das Nest sicherlich einfach abtöten und mit Silikon verschließen. Aber wer weiss schon wie groß dieses Nest innerhalb der Fassade bis in den Herbst hinein werden kann? Und dann haben wir am Ende ein großes Loch, und Wasser kann in die Fassade eintreten und das ganze entwickelt sich zu einem Wasserschaden  – und da schrillen sofort alle meine Alarmglocken – Wasserschaden – neeiiinnnn!!!!
Wer kann also schnell helfen?

Und da hat Thomi die zündende Idee. Wir haben doch einen Feuerwehrmann in der Straße – den fragen wir. Gesagt getan. Und schon am nächsten Tag rückt Alex mit einem Insektizid in Staubform in einem Blasebalg an. Klettert Abends, da sind die meisten Wespen schon zu Hause, hoch und macht den kleinen Baumeistern mit einigen kurzen Drückern auf den Blasebalg den Garaus. Tragisch – aber es musste einfach sein.
Thomi hat nach 24 Stunden und nach der Kontrolle, dass keine Wespen mehr aus dem Loch kamen, das ganze mit grauem Bausilikon verschlossen.
Nächstes Jahr suchen sich die Wespentierchen hoffentlich ein problemloseres zu Hause. Denn nützlich sind sie schon, die kleinen Scheißerchen.