Gartenprojekt Ostern 2017

Auch dieses Jahr haben wir natürlich wieder Gartenprojekte am Start. Und wie aufmerksame Leser/innen wissen, steht vor allem unser vorderer Gartenbereich noch gestalterisch aus. Das haben wir also diese Karwoche in Angriff genommen. Eigentlich wollten wir natürlich bis Ostern fertig sein, aber es war nicht mehr möglich eine Schotterlieferung für Karfreitag zu organisieren. Verständlich, auch LKW-Fahrer müssen mal Urlaub machen 🙂

Wir haben also diese Woche ca. 10 Tonnen Material mit den Händen verschaufelt und transportiert. Zahlreiche Granitsteine versetzt und betoniert, Rasen angebaut, zwei Rosenbögen gesetzt und, und, und. Es war wirklich nicht langweilig. Und der Wettergott war uns auch hold. Obwohl für die Karwoche Regen, Regen, Regen angesagt war, haben wir doch viel Sonne bekommen. Sogar der erste Sonnenbrand war drinnen.

Bepflanzt haben wir die Rabatte nun mit drei Säulenobstbäumen: Zwetschge, Apfel und eine Birne. Einige Sommerblüher habe ich ausgegraben und versetzt. Hier finden sie nun sicher ein besseres Zuhause.
Den Rosenbogen haben wir mit der Weinstaude aus der Steiermark befplanzt. Noch hoffe und bete ich, dass sie den kalten Winter gut überstanden hat. Noch kann man es noch nicht erkennen wie es ihr geht. Der Mai wird es zeigen.

 

Holzkisten aus Eisen

Wir lieben ja den Look von rostigem Eisen. Also haben wir uns auch für Holzkisten aus demselben entschieden. In Oberösterreich haben wir sogar eine Firma gefunden welche uns unsere Wunschkisten, sehen eigentlich aus wie Bücherregale, maßgefertigt hat. Bis auf ein paar Details – Schraubenlänge und so – hat alles gut funktioniert.

Man muss allerdings sagen, dass wir mehr als einen Tag lang aufgestellt haben. Die Dinger sind – und das meine ich ernst – sauschwer! ca. 220 kg eines. Also nix für Weichlinge 😉
rostige eisenkisten für unser holz

Den Schotter vor und zwischen den Kisten haben wir wieder mit Kiesbefestigungsmatten begehbar gemacht. Damit wir beim Feuerholzholen nicht versinken.

Wespen in der Fassade

Eigentlich mag ich Insekten gerne, und ich bin tatsächlich eine Verfechterin der natürlichen Ordnung. Aber das geht leider gar nicht – Wespen in der Fassade.
Man kann ihnen direkt zusehen wie sie das weiße Styropor durch ein winzig kleines Löchlein oberhalb der eingeputzten Satellitenschüssel Fetzerl für Fetzerl aus der Fassade tragen um Platz für ihr Nest zu schaffen.
Da wir an der Integrität unserer Fassade hängen, muss also etwas geschehen.
Zuerst also mal hochklettern und das Einflugloch vorsichtig inspizieren.
Hmm, doch mehr als vier Wespen zu sehen, viel mehr. Also langsam und vorsichtig wieder von der Leiter steigen und scharf nachdenken. Zum einen könnte man sie einfach mal werkeln lassen. Bis zum Herbst, dann stirbt das Wesepenvolk ja ab. Nur die Königin überwintert. Dann könnte man das Nest sicherlich einfach abtöten und mit Silikon verschließen. Aber wer weiss schon wie groß dieses Nest innerhalb der Fassade bis in den Herbst hinein werden kann? Und dann haben wir am Ende ein großes Loch, und Wasser kann in die Fassade eintreten und das ganze entwickelt sich zu einem Wasserschaden  – und da schrillen sofort alle meine Alarmglocken – Wasserschaden – neeiiinnnn!!!!
Wer kann also schnell helfen?

Und da hat Thomi die zündende Idee. Wir haben doch einen Feuerwehrmann in der Straße – den fragen wir. Gesagt getan. Und schon am nächsten Tag rückt Alex mit einem Insektizid in Staubform in einem Blasebalg an. Klettert Abends, da sind die meisten Wespen schon zu Hause, hoch und macht den kleinen Baumeistern mit einigen kurzen Drückern auf den Blasebalg den Garaus. Tragisch – aber es musste einfach sein.
Thomi hat nach 24 Stunden und nach der Kontrolle, dass keine Wespen mehr aus dem Loch kamen, das ganze mit grauem Bausilikon verschlossen.
Nächstes Jahr suchen sich die Wespentierchen hoffentlich ein problemloseres zu Hause. Denn nützlich sind sie schon, die kleinen Scheißerchen.

Unser neuer Blog

In letzter Zeit hat sich unser Baublog mehr und mehr zu einem Küchen- und Gartenblog verändert. Also habe ich entschieden einen eigenen Blog für unseren Küchengarten zu erstellen. Damit der Baublog auch ein solcher bleiben kann und dort auch wieder die einen oder anderen baulichen Tätigkeiten Platz finden. Es stehen schließlich noch die einen oder anderen Veränderungen rund ums Haus an. Die Planungsphasen sind gestartet. Aber wie immer – es will alles gut überlegt und ausgetüftelt sein.

Also, besucht uns auch auf dem neuen Blog: Ina’s Küchengarten

inasküchengarten

Endlich dicht

Seit wir eingezogen sind war die Garage immer wieder ein Sorgenkind. Denn wie es scheint wurde das Dichtband zwischen Betonwand und Decke vergessen. Und so konnte es bei Starkregen immer mal wieder vorkommen, dass das Wasser sich den Weg in die Garage gebahnt hat, und somit unschöne Flecken hinterlassen hat.
Nun haben wir es endlich geschafft, so scheint es.
Die Abdichter waren da, haben den Putz die ganze Länge der Garage abgeschlagen, den Spalt ordentlich mit einer Art Harz verpresst und zusätzlich noch mit einem Dichtband verklebt.
Bis dato hats gehalten. Und in den letzten Wochen hat es eindeutig ausreichend geregnet.
Jetzt muss nur noch wieder verputzt und gemalt werden und das ganze Wasserdebakel sollte der Vergangenheit angehören.
Haltet uns die Daumen, dass das nun passt.

Rhabarbersirup

Er wuchert und wuchert und wuchert – der Rhabarber. Dieses Jahr liebt er den Platz welchen ich ihm zugewiesen habe. Also ran an die Staude und rein in die Flasche den Sirup.

Das Rezept ist ganz simpel und schnell zu machen. Man nehme ca. 1 kg Rhabarber und 500g Zucker, ein paar kleine Löffel Vanillezucker und den Saft einer Zitrone.

Zuerst den Rhabarber natürlich ernten, säubern, und fingerdicke Stücke schneiden und mit ca. 400 ml Wasser sanft köcheln lassen bis der Rhabarber auseinanderfällt. Das dauert ca. 15-20 Minuten. Danach das Ganze durch ein feines Sieb pressen und den ganzen köstlichen Saft auffangen. Diesen dann mit dem Zucker und dem Zitronensaft vermengen und ca. 4 Minuten sprudelnd kochen. Danach in sterilisierte Flaschen abfüllen, gut verschließen und am besten dunkel lagern. Damit sich die schöne Farbe auch hält.

Wer den Geschmack von Rhabarber so liebt wie ich wird den Sirup sicherlich lieben. Schmeckt herrlich mit Prickelwasser auf Eis oder auch mit Sekt. Ein Sommergetränk zum verlieben. Nicht nur geschmacklich sondern auch das sanfte Rosa ist ein Hingucker.